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ASHA – Hilfe für Schülerinnen und Schüler in Indien

Keeping hope alive – Edu-Projekt in Indien

von Ingelore Welpe

Schwerster Monsun seit Menschengedenken

ASHA ist das Resultat aus meinem Aufenthalt im Juni 2013 in Rishikesh, der heiligen Stadt in der Provinz Uttarakhand, Indien. Ich war unterwegs mit einer internationalen Gruppe von Führungskräften aus Deutschland, Indien, Südafrika, Dubai und Nordafrika, die in einem Workshop ihre crosskulturelle Zusammenarbeit stärken und vertiefen wollten. Bei unserer Ankunft in Rhishikesh gerieten wir in den schwersten Monsun, den die Bergregion Uttarakhand seit Menschengedenken erinnert. Tausende von Pilgern, die auf dem ihrem Weg in die entlegenen heiligen Bergklöster waren und Bewohner der Bergdörfer in 3000 bis 4000 Meter Höhe wurden Opfer von Schlammlawinen, Bergstürzen und Monsunstürmen. Die braunen Hochwasserfluten des eigentlich blaugrünen Ganges wälzten sich, gespeist von den Wassermassen von hunderten von reißenden Gebirgsflüssen, durch Rishikesh. Der alte Slum von Rhisikesh, der unterhalb im Uferbereich des Ganges liegt, wurde überflutet und versank im graugelben Schlamm. Es war ein nationales Desaster, das die Region verwüstete, mit Tausenden von Toten, mit zerstörten Gebirgsstraßen, abgeschnittenen Dörfern und fortgerissenen Klöstern. Unter diesem Eindruck und selbst inmitten der Katastrophe änderte unsere Gruppe ihr Programm. Upendra Prasad aus Rishikesh, der unser lokaler Betreuer und Yogalehrer war, führte uns in den Slum von Rishikesh und in einen Ashram, in dem ärmste Kinder unterrichtet werden.

Wir beschlossen zur Unterstützung der lokalen Behörden zunächst ein Hilfsprojekt vor Ort zu beginnen: „Straßenreinigung im alten Slum“. Einen Eindruck von der Lage und von unserer Schlammräumung geben kurze Videos und Fotos. Die Not im Slum und die Situation der Kinder dort ließen uns nicht ruhen. Wir versorgten 80 Schulkinder aus einem der Ashrams einen Tag lang, kochten für sie und statteten sie mit Schulmaterialen aus (Fotos).

Die Idee: Hilfe für Schülerinnen und Schüler

Noch in Rishikesh überlegte ich mit Upendra ein soziales Projekt für einige Kinder aus dem Slum, das unser Verein Create Future e.V. realisieren könnte. Daraus ist nun inzwischen ASHA – keeping hope alive geworden.

Hier ist eine kurze Beschreibung: ASHA ist ein EDU-LS-Projekt (Education und Life Skills für Schüler und Schülerinnen im Alter von 10 bis 20 Jahren). Es unterstützt vielversprechende Schüler und Schülerinnen und ermöglicht ihnen mit Workshops vor Ort als „ASHA-Gruppe“ in Rishikesh außerschulische Lernmöglichkeiten, soziale Orientierung und Stärkung ihrer life skills.

ASHA – keeping hope alive ist ein Start-up Projekt für Schülerinnen und Schüler

Ort: Rishikesh, Uttarakhand, Indien
Beginn: Oktober 2013

Die geförderten Jungen und Mädchen sind mir persönlich durch ihren Aufenthalt in Rishikesh bekannt, und zwar im Zusammenhang mit einer gesponserten Schulspeisung von 80 Schulkindern in einem Ashram in Rishikesh während des Monsun Desasters in Uttarakhand im Juni 2013. Upendra Prasad, mir persönlich bekannter Yogalehrer in Rishikesh, hat die Schüler und Schülerinnen nach sozialer Bedürftigkeit und besonderen schulischen Leistungen in Absprache mit Lehrpersonal ausgewählt und Create Future e.V. zur Förderung benannt. Upendra koordiniert und betreut ASHA vor Ort.

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